Kortisol – Stresshormon

  • Cortisol wird in der Zona fasciculata der Nebennierenrinde gebildet
  • Steroidhormon der Glukokortikoide

Kortisol ist ein Steroidhormon aus der Gruppe der Glukokortikoide, da Cortisol und die Vorstufe (Cortison) in der Lage sind den Blutzuckerspiegel zu erhöhen.

Kortisol aktiviert katabole (Abbau – von Nahrung z.B.) Stoffwechselvorgänge und stellt dem Körper dadurch Glucose zur Verfügung. Es greift darüber hinaus in eine Reihe anderer Stoffwechselvorgänge ein, z.B. in die Knochenbildung, sowie den Fettgewebs– und Eiweißstoffwechsel.

Eine weitere wichtige Wirkung des Cortisols ist seine Beteiligung an immunologischen Prozessen. Unter anderem beeinflusst es die Produktion und Verteilung von LeukozytenErythrozyten und Thrombozyten. Das Hormon besitzt immunsuppressive Eigenschaften und wird in der Medizin häufig zur Eindämmung von Entzündungsreaktionen im Körper verwendet.

Cortisol ist für den Menschen und höhere Tiere lebensnotwendig und neben den Katecholaminen ein wichtiges Stresshormon. Bei Stresssituationen kommt es zu einem starken Anstieg der Cortisolproduktion. Das Cortisolsystem reagiert aber träger als das Katecholaminsystem.